Tagesreport
| Messgröße | Wert | Uhrzeit |
|---|---|---|
| Temperaturminimum | 12,9 °C | 05:59 |
| Temperaturmaximum | 19,6 °C | 15:00 |
| Temperaturmittel | 14,8 °C | – |
| Minimale Luftfeuchte | 68 % | 15:02 |
| Maximale Luftfeuchte | 92 % | 00:50 |
| Mittlere Luftfeuchte | 87 % | – |
| Luftdruckminimum | 1.012,6 hPa | 00:00 |
| Luftdruckmaximum | 1.022,8 hPa | 23:47 |
| Mittlerer Luftdruck | 1.017,2 hPa | – |
| Mittlere Windgeschwindigkeit | 0,6 km/h | – |
| Maximale Windgeschwindigkeit | 4,5 km/h | 06:09 |
| Niederschlag | 4,2 mm | – |
| Maximale Regenrate | 18,4 mm/h | 04:41 |
| Maximale Solarstrahlung | 707 W/m² | 14:50 |
Fehlende Werte erscheinen als „–“. Die Datenabdeckung zählt vorhandene Messzeitpunkte; einzelne Sensorwerte können zusätzlich fehlen. Uhrzeiten sind Ortszeit. Bei der Herbstumstellung kommt die Stunde von 02 bis 03 Uhr zweimal vor.
Temperatur und Luftfeuchte
Luftdruck
Solarstrahlung
ⓘ Wie werden die Sonnenstunden geschätzt?
Beide Angaben beziehen sich auf den dargestellten Zeitraum. Bei Datenlücken sind es Teilwerte, keine Hochrechnung für den ganzen Tag. Die Messdauer umfasst auch Nachtstunden. „–“ bedeutet: keine auswertbaren Daten für dieses Verfahren.
Der waagerecht ausgerichtete Davis-Solarsensor misst Globalstrahlung: direkte Sonne und diffuse Himmelsstrahlung zusammen. Meteorologische Sonnenscheindauer bezieht sich dagegen auf mindestens 120 W/m² direkte Strahlung senkrecht zur Sonnenrichtung. Diese wird hier nicht separat gemessen. Beide Angaben sind deshalb Schätzungen und keine amtliche Sonnenscheinmessung.
Slob–Monna: Wir verwenden das im WMO-Leitfaden beschriebene Verfahren, angepasst an die vorhandenen Minutenaufnahmen. Aus jeweils zehn vorhandenen Minutenwerten werden Mittelwert, Minimum und Maximum gebildet. Daraus und aus dem Sonnenstand wird der Sonnenanteil des Zehnminutenblocks geschätzt. Fehlende oder ungültige Minuten schließen den gesamten Block aus. Die festen Trübungsannahmen des Verfahrens ersetzen keine Messung der aktuellen Atmosphäre; Schwankungen zwischen den Minutenaufnahmen bleiben unbekannt.
Eigene Regel: Eine Messung zählt als Sonnenzeit, wenn die Sonne über dem Horizont steht, mindestens 120 W/m² Globalstrahlung gemessen werden und der Wert mindestens 50 % unserer Haurwitz-Klarhimmelkurve erreicht. Jede Aufnahme vertritt höchstens 60 Sekunden bis zur nächsten Aufnahme. Gelbe Hintergrundbereiche markieren die so erkannten Abschnitte im interaktiven Diagramm.
Im Winter: Der Sonnenstand wird für Datum und Standort berechnet. Slob–Monna setzt den Sonnenanteil unter etwa 5,7° Sonnenhöhe auf null und verwendet bis etwa 17,5° eine vereinfachte Ja/Nein-Entscheidung. Die eigene feste Grenze von 120 W/m² kann tief stehende, sichtbare Sonne ausschließen. Beide Verfahren sind daher im Winter und morgens/abends unsicherer. Helle Bewölkung kann umgekehrt Sonnenzeit vortäuschen. Schnee, Reif, Verschmutzung, Alterung und örtliche Abschattung werden nicht automatisch korrigiert; deren Ursachen lassen sich aus der Solarkurve nicht unterscheiden.
Quellen: Davis-Datenblatt 6450, WMO-Leitfaden, Kapitel 8, Anhang und KNMI WR2006-06. Die Formeln wurden selbst implementiert; fremder Programmcode wurde nicht übernommen.